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Am Freitag, dem 02.06.2017 trafen wir uns um 7.50 am Huma, um im Laufe des Tages unsere eigene Radiosendung aufzunehmen. Mit uns fuhr Frau Scherb. Nach ein paar lustigen Anfangsschwierigkeiten trafen wir am Siegburger Bahnhof dann mit Herrn Scholl und dem letzten noch fehlendem Schüler zusammen. Anschließend fuhren wir mit einer S-Bahn rund eine halbe Stunde zum Kölner Hauptbahnhof.Von dort gingen wir zum Sendegebäude des WDR. Wir brauchten einige Zeit um den 1LIVE-Eingang zu finden, wo wir dann freundlich von Basti empfangen wurden. In einem Konferenz- und Live-Act-Saal wurden uns dann die Regeln erklärt, wie wir uns bei der Führung durch das 1LIVE-Gebäude zu verhalten hatten, damit wir die aktuelle Sendung nicht störten. Danach wurden wir in der Redaktion des WDR-Radiosenders herumgeführt. Unter anderem sahen wir die Sendestudios, woraus gerade Andreas Bursche und Robert Meyer sendeten. Während einer Musikpause boten sie uns sogar eine Show-Einlage, indem sie eine Brötchentüte zu einem Mini-Basketball umfunktionierten. Dann waren sie wieder „on air“ und für uns live erlebbar. Auch sahen wir die Redaktion in der z.B. die ausgewählte Musik gesendet wird oder die, in der die wichtigsten Nachrichten ausgewählt werden.

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Nachdem wir die Führung beendet hatten, gingen wir in das „Studio Zwei“ der WDR-Arkaden, welches extra dafür gebaut wurde, dass Klassen ihre eigene Radiosendung aufnehmen. Dort erklärte uns Basti, welche Jobs wir übernehmen mussten, wie z.B. Tontechniker, Moderator, Musikredakteur und vieles mehr. Und jeder Job war wichtig, wie wir später erfahren sollten. Danach hörten wir anhand eines Hörbeispiels wie man sich z.B. auf die Zombieapokalypse vorbereitet. Der beste Tipp war, sich auf ein Fahrrad zu schwingen und ins kalte Sauerland zu fahren, weil Zombies keine Kälte vertragen und ziemlich langsam sind. Jetzt konnten wir uns die Jobs aussuchen, was sich als ziemlich schwierig gestaltete. Denn fast alle wollten in die Musikredaktion. Nachdem ein paarmal ausgelost wurde, hatten alle ihre Jobs. Um ein erstes Gefühl für unseren Job zu bekommen, hatten wir eine ca. eine Viertelstunde Zeit, uns mit Hilfe einer Job-Mappe mit unserer Aufgabe vertraut zu machen. Danach wurden wir nochmal kurz zusammengerufen. Nun konnte es losgehen. Alle übten, recherchierten, texteten und probten und nach ungefähr einer dreiviertel Stunde konnten wir einen Probedurchgang unserer 7-b-Radiosendung durchführen. Es klappte gut, deshalb begannen wir gleich mit der richtigen Aufnahme, die wir zur privaten Nutzung sogar mitbekamen.
Nachdem wir fertig waren, blieb uns noch Zeit, so gingen wir zu einer Eisdiele.Als wir am frühen Nachmittag zurück nach St. Augustin kamen, verabschiedeten wir uns von einander und gingen gut informiert nach Hause. Nun hoffen wir, dass ihr, wenn ihr das nächste Mal Radio hört, wisst, dass - auch wenn es sich locker anhört - einiges an Arbeit dahinter steckt. Aber auch viel Spaß!


Matthias und Benedikt, 7b

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