Forscher für einen Tag - Chemie-Schüler der Q1 besuchen das Schülerlabor „Baylab“ von Bayer

Am 20. Juni sind der Chemie LK und einige Schüler aus den Grundkursen der Q1 von Fr. Kossiedowski ins Bayerwerk nach Leverkusen gefahren.

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Das dortige Schülerlabor „Baylab“ bietet den Schülern die Möglichkeit, an einem Tag wie ein richtiger Forscher, naturwissenschaftliche Fragestellungen anspruchsvoll zu bearbeiten und zu beantworten. Die Schüler konnten es kaum erwarten loszulegen, denn normalerweise arbeitet man mit Schulmaterial und hier konnten die Schüler in einem richtig professionell ausgestatteten Labor arbeiten. Es gab hohe Labortische, an denen die Versuche durchgeführt werden konnten und Arbeitstische an denen die Schüler ihre Ergebnisse auswerten konnten. Die professionelle und ansehnliche Ausstattung des Labors konnte bei den Schülern sichtlich Eindruck schinden. Da es sich um ein richtiges Labor handelte, mussten die Schüler selbstverständlich lange Hosen und feste Schuhe anziehen, da sie mit ätzenden Stoffen gearbeitet haben, und das beim ersten richtigen Sommertag mit 30°C.
Zunächst wurde vom Versuchsleiter Herr Dr. Bornewasser das Thema „Steuerbare Moleküle – Trojaner in der Medizin“ vorgestellt und er erklärte, welche Stoffe die Schüler heute herstellen, es waren die sogenannten Ferrofluide. Dies sind Flüssigkeiten, die auf magnetische Felder reagieren. Sie sind Suspensionen, die kleine Eisenpartikel enthalten, die dann mithilfe eines Magneten bewegt werden können und Stacheln ausbilden. Es wird z. Zt. daran geforscht, diese Ferrofluide in der Krebstherapie einzusetzen, um damit gezielt Tumore zu zerstören.
Während der praktischen Arbeit haben die Schüler Versuche durchgeführt, die zunächst einige Grundlagen erläuterten und vertieften. Nach jedem Versuch wurden die Ergebnisse im Plenum besprochen und mit Hilfe der umfassenden Chemiekenntnissen der Schüler ausgewertet.
Im zweiten Versuchsteil konnten die Schüler ein Ferrofluid herstellen und mussten dieses dann kolloidal suspendieren. Diese Aufgabe erforderte nicht nur chemisches und handwerkliches Geschick, sondern auch ein bisschen Glück. Zwei Gruppen haben es tatsächlich geschafft, ein tolles Ferrofluid herzustellen, das im magnetischen Feld die typischen Stacheln ausbildete. Ein neuer Rekord für das Bayer Schülerlabor!
Sowohl Herr Dr. Bornewasser als auch Frau Kossiedowski waren überaus begeistert, nicht nur von den Ergebnissen, sondern auch von den fleißigen, motivierten und interessierten Schülern, die von diesem tollen Tag ganz viel mitgenommen haben.

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