Schülerkonferenz zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen
Engagierte Delegierte vom AEG diskutieren die Agenda 2030 der UN
 
Auch in diesem Jahr nahm das Albert-Einstein-Gymnasium wieder mit einer Delegation von neun Schülern (Karen Auweiler, Leonie Brzenska, Sophia Donau, Gregor Escherich, Maren Henseler, Carla Nickel, Isabel Podolski, Kristina Teci und Christiane Unkrig) an der Model United Nations Lower Rhine Simulation teil. Am 10. März 2018 trafen sich ca. 120 Schülerinnen und Schüler verschiedenen nordrheinwestfälischen Schulen auf Schloss Neersen in Willich, um die Haltung der Vereinten Nationen zu einer nachhaltigen Gestaltung der Zukunft unserer Welt zu verhandeln.
 
Gruppe vlnr Kristina Teci Q1 Christiane Unkrig Q1 Karen Auweiler Q1 Carla Nickel Q1 Gregor Escherich EF Leonie Brzenska EF Sophia Donau EF Maren Henseler EF Isabel Podolski EF
 
Die gesamte Model United Nations Simulation wird inhaltlich von Schülern und Studenten vorbereitet, und während der Konferenz werden alle Sitzungen von ausgewählten Schülern geleitet, um die Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. In allen Ausschüssen und Sitzungen ist ausschließlich Englisch die Verkehrssprache. Ähnlich wie die United Nations in New York, setzen sich die Model United Nations dabei aus dem Sicherheitsrat sowie drei weiteren Ausschüssen zusammen – dem Ausschuss für politische Fragen, dem Ausschuss für soziale und humanitäre Fragen und dem Umweltausschuss. Jeder Schüler vertritt dabei die Interessen eines anderen Mitgliedsstaates der Vereinten Nationen, was den Einigungsprozess in manchen Fällen deutlich erschwert.
Der Umweltausschuss diskutierte diesmal Möglichkeiten der nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen, während der Ausschuss für soziale und humanitäre Fragen über die Umsetzung gleicher Bildungschancen in allen Ländern der Welt debattierte. Der Ausschuss für politische Fragen nahm Fragen der Geschlechtergerechtigkeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender Minderheiten ins Visier. Im Sicherheitsrat wurde beraten wie eine weitere Industrialisierung möglich ist, ohne den Klimawandel weiter voran zu treiben. Die in den Ausschüssen erarbeiteten Positionspapiere wurdenanschließend in der Generalversammlung präsentiert und dort als zukünftige UN Resolutionen zur Abstimmung gestellt. 
Die laufenden Verhandlungen in den Ausschüssen mussten am Nachmittag unterbrochen werden. Spontan wurde die Generalversammlung einberufen, um sich mit einer plötzlichen weltpolitischen Krisensituation zu beschäftigen. In dem fiktiven Krisenszenario hatte Nord-Korea einen Raketenangriff auf Hawaii gestartet, woraufhin der US Präsident Trump die Aktivierung des nuklearen Waffenarsenals der Vereinigten Staaten angeordnet hatte. Die jungen Delegierten waren jetzt gezwungen schnell Lösungsvorschläge zu verhandeln und zu beschließen, um eine militärische Eskalation des Konflikts zu verhindern. Hier bewiesen sie einmal mehr, dass sie auch unter Zeitdruck besonnen und konstruktiv zusammenarbeiten können.
Die Schüler des AEG beteiligten sich lebhaft und engagiert an den Debatten und verbuchten den Tag als eine wertvolle Erfahrung und eine einzigartige Möglichkeit einmal über den Tellerrand der eigenen Schule hinauszuschauen. Außerdem war die Konferenz eine gute Gelegenheit mit Schülern anderer Schulen in Kontakt zu kommen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.
 
Rebecca Zündorf, 12.03.2018
 
GA1
 
Karen GA
 
envi ctte1
 
Gruppe1