In den Anfängen des Albert-Einstein-Gymnasiums wurde eine Dachfläche im obersten Stockwerk der Schule mit einer, damals noch ungewöhnlichen, Dachbegrünung versehen. Man entschied sich für einen Magerrasen und säte entsprechende Pflanzen aus. Dazu gehörten Thymian, verschiedene seltene Nelken, Schnittlauch, Zittergras und vieles mehr. Nach einigen Jahren erschien ganz von selbst, vielleicht durch Vogelkot, eine einzelne Pflanze der seltenen gefleckten Knabenkrautorchidee. Diese vermehrte sich prächtig und die Pflanzen blühen mal mehr mal weniger.
In diesem Jahr nun können wir eine besonders üppige Blühte vieler Pflanzen bewundern, fast die gesamte eingesäte Dachfläche ist mit Knabenkraut bewachsen und überall zeigen sich die schönsten helllila Blüten.
Sollte man die Schule unter Naturschutz stellen?
 
Text und Fotos: Angelika Mihatsch
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