6b auf Klassenfahrt

KlassenfahrtFoto6b
Alles begann an einem Mittwoch: Frau Scherb, unsere Klassenlehrerin, und Herr Rethmeier, unser Englischlehrer und wir, die Klasse 6b, fuhren in den schönen, grünen Ort Bad Marienberg. An diesem sonnigen, aber sehr kalten Morgen trafen wir uns um 8.00 Uhr am Haupteingang. Kurz darauf fuhr unser Reisebus vor und 10 Minuten später war es endlich so weit: Wir stiegen alle mit einer großen Vorfreude in den Bus ein. Die Busfahrt dauerte eine Stunde und 30 Minuten. Als wir ankamen, freuten wir uns schon sehr auf die Zimmer, auf die wir uns Kinder bereits vor Antritt unserer Reise aufgeteilt hatten. Doch zu früh gefreut: Darauf mussten wir noch warten und unsere Koffer erst einmal im Foyer, später dann im Gruppenraum abstellen. Wir bildeten eine Ameisenkette – das lief super und schwups waren alle Koffer untergebracht. Auf der großen Wiese spielten wir dann Plumpsack. Das war lustig. Anschließend durften wir in Dreiergruppen das Jugendherberge-Gelände erkunden.Dabei haben wir bereits die perfekten Stöcke fürs Stockbrot gesammelt, denn am Abend gab es für uns Lagerfeuer mit Stockbrot.
Nach dem Mittagessen trafen wir unseren Coach: Tiffany. Sie erklärte uns, dass wir im Wald Hütten bauen durften. Dafür teilte sie uns in Zufallsgruppen ein. Alle Gruppen haben schöne und stabile Hütten gebaut. Wir waren ganz stolz auf unsere Hütten.  Im Anschluss haben wir sie bewertet. Wieder in der Jugendherberge konnten wir unsere Zimmer beziehen. Alle stürmten hoch. Das Schlüsselkarten-Prinzip verstanden nicht alle, doch wir haben uns sehr gut gegenseitig geholfen, dadurch schafften wir es alle. Die Matratzen wollten sich allerdings einfach nicht beziehen lassen, mit Hilfe unserer Lehrer hat das dann aber doch geklappt. Nach dem Abendessen haben wir eine Nachtwanderung gemacht. Wir marschierten los in Richtung Wald. Am Anfang sahen wir ein Kerzenlicht aufglühen. Darauf folgten noch weitere, die uns den Weg zeigten, den wir gehen sollten. Bis wir an einer Stelle anhielten, wo wir eine Mutprobe machen sollten. Jeder musste im Dunkeln einen Weg wenn möglich alleine gehen, bis wir beim nächsten Kerzenlicht ankamen. Der Weg zurück war aber auch sehr unheimlich, denn es war schon so dunkel, dass es fast schwarz vor Augen war. Danach saßen wir gemütlich am Lagerfeuer und haben Stockbrot gebacken. Unsere Lehrer hatten sich sogar eine Überraschung überlegt: Marschmallowes, die wir sofort aufaßen. Um zehn Uhr war dann Nachtruhe in der Jugendherberge: Also ging es ab ins Bett – wir haben aber noch heimlich und leise gequatscht, bis uns die Augen zufielen.
Am zweiten Tag der Klassenfahrt hatten wir viel Programm vor uns: Nach dem Frühstück ging es sofort los. Wir hatten uns extra Lunch-Boxen gepackt, denn wir sollten den ganzen Tag im Wald verbringen. Im Wald erwarteten uns viele Spiele, die wir zusammen als Klasse schaffen konnten. Zum Beispiel sollten wir als Klasse so wenig Füße wie möglich auf der Erde haben und das dann eine Minute halten. Als großer Tausendfüßerkreis haben wir das geschafft. Erst war uns die Aufgabe schwer vorgekommen, aber als wir einmal eine Idee hatten, ging es eigentlich ganz schnell und wir haben das gemeinsam gemeistert. Hierfür hat uns Tiffany auch sehr gelobt. So ähnliche Aufgaben erwarteten uns noch viele im Wald. Am Abend spielten wir Spiele, die wir schon in den LionsQuest Stunden vorbereitet hatten: Montagsmaler, Duell Lehrer gegen Schüler und so weiter.
Am letzten Tag machten wir nach dem Frühstück noch eine Rallye. Jede Zufallsgruppe bekam ein Blatt mit Aufgaben. Das hat viel Spaß gemacht und zwei Gruppen haben es sogar geschafft, alle Aufgaben zu bewältigen. Daraufhin kam schon unser Reisebus und wir fuhren zurück zur Schule. Wir spielten und sangen auf der Rückfahrt. Gut an der Schule angekommen liefen wir unseren Eltern in die Arme.

Das war eine coole und spannende Klassenfahrt.
(von Hendrik und Jonas, 6b)