Der Amateurfunkdienst ist beinahe so alt, wie die Funktechnik selbst und ist vermutlich das älteste „soziale Telemedium“ überhaupt.

Als Freizeitbeschäftigung experimentieren heutzutage ca. 3 Mio. Menschen weltweit mit den elektromagnetischen Wellen, bauen Sender, Empfänger, Antennen, Software und sogar Weltraumsatelliten, und kommunizieren über nationalstaatliche, ethische, Sprach- und Religionsgrenzen hinweg mit weltweiten Freunden.

Ihr werdet an der Ausbildungsfunkstation in Sprech- und Datenfunk auf Sendung gehen. In europaweiten Kontakten könnt ihr eure Fremdsprachenkenntnisse einsetzen. Die Verbindungen aus dem Logbuch bestätigt ihr mit einer selbstentworfenen QSL-Karte.

Die Antenne werdet ihr berechnen und aufbauen.
Dabei hilft Alberts Lichtgeschwindigkeit!

Die Sache mit Strom und Ohm können wir uns im Simulator ansehen.

Vielleicht schafft ihr es auch, einen kleinen Morsesender zu löten und euren Namen zu morsen? Das Morsen ist gewissermaßen der Urknall es Internets und immaterielles Weltkulturerbe.
Schon mal Morsememory gespielt?

Was passiert eigentlich, wenn man Radiowellen in eine Lichterkette oder Salzwasser schickt?

In welcher Himmelsrichtung liegt Australien oder Hawai?

Wie benutzt man einen Internetempfänger (WebSDR)? Und als Projekt für Pro’s: Aus RaspberryPi, SDR-Platine und TouchDisplay einen Standalone-SDR zusammenbauen.

Sportliche Herausforderung bieten Funkfüchse und Peilempfänger. Was man nicht im Ohr hat, muss man in den Beinen haben.

Wer die Amateurfunkprüfung besteht, erhält die Lizenz zum Senden und ein einmaliges Rufzeichen. Was man zum Bestehen wissen muss und wie man es lernen kann, schauen wir uns an.