Der katholische Religionsunterricht fördert neben der religiösen auch die Persönlichkeitsbildung und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schule. Da der Unterricht für Schüler und Schülerinnen aller Überzeugungen offen ist, wird sowohl die Pluralität als auch der interreligiöse Dialog aktiv gefördert.
Der Unterricht schafft einen Raum der Selbst- und Fremdwahrnehmung, in dem wir die Hoffnungen, Sorgen und Lebensfragen der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen. Wir möchten sie in der ersten Phase des Suchens und Findens begleiten, damit sowohl das Verständnis füreinander als auch für sich selbst gestärkt wird.
Ein zentrales Anliegen ist es, das Evangelium nicht nur als Unterrichtsgegenstand zu behandeln, sondern seine Botschaft als Leitlinie des schulischen Miteinanders zu leben. So fördern wir Akzeptanz, Toleranz, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft innerhalb der Schulgemeinschaft.
Darüber hinaus ist es uns wichtig, durch das Kennenlernen und Untersuchen anderer Glaubensgemeinschaften Toleranz und Akzeptanz für das Fremde zu entwickeln und dadurch ein bewusstes Verständnis für das Eigene zu schaffen.