Dream On - erfolgreiche Aufführung des Literaturkurses der Q1
Datum: 01.07.2026
Was passiert, wenn Jugendliche ihre Träume auf die Bühne bringen? Die Antwort darauf gab der Literaturkurs des Albert-Einstein-Gymnasiums mit seiner Aufführung von „Dream On! Über die Schwierigkeit, seine Träume wahr werden zu lassen“ in der Aula des Campus Niederpleis.
Das Stück nach Volker Zill erzählt keine klassische Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende. Stattdessen setzt es sich aus vielen einzelnen Szenen zusammen, die wie ein roter Faden ein gemeinsames Thema verbindet: die Frage, wie junge Menschen ihre Träume verwirklichen können – und woran sie manchmal scheitern.
Die Figuren träumen von Erfolg, Liebe, Freundschaft, Glück oder einer besseren Zukunft. Dabei begegnen ihnen zahlreiche Hindernisse: die Erwartungen der Eltern, der Einfluss der Peer-Group, die ständige Präsenz sozialer Medien oder auch die Frage, welchen Einfluss künstliche Intelligenz inzwischen auf unser Leben hat.
Besonders kreativ präsentierte sich der Kurs bei der Inszenierung. Videoprojektionen ergänzten das Geschehen auf der Bühne und schufen neue Perspektiven auf die dargestellten Geschichten. Dazu kamen energiegeladene Tanzeinlagen und Rap-Elemente, die dem Stück einen modernen Charakter verliehen und beim Publikum für Begeisterung sorgten.
Einige Szenen stammten sogar direkt aus der Feder der Schülerinnen und Schüler. Sie ergänzten die Vorlage durch selbst entwickelte Texte und brachten eigene Erfahrungen, Wünsche und Fragen ein. So wurde „Dream On!“ nicht nur zu einem Theaterstück über Jugendliche, sondern auch von Jugendlichen.
Dass die Aufführung so überzeugend gelang, war das Ergebnis monatelanger Arbeit. Seit Beginn des Jahres hatten die 20 Mitglieder des Literaturkurses gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Anke Staudinger, Kristina Kochale und Victoria Starke geprobt, diskutiert und inszeniert. Zusätzliche Inspiration sammelten sie bei drei Theaterbesuchen im Raum Bonn, bei denen sie professionelle Inszenierungen anschauten und Ideen für die eigene Bühnenarbeit entwickelten.
Am Ende stand ein begeistertes Publikum und verdienter Applaus für einen Theaterabend, der zeigte: Träume sind manchmal kompliziert – aber sie sind es wert, verfolgt zu werden.