Sieg bei der RoboCupJunior-Europameisterschaft für Skarlax vom AEG

Datum: 15.06.2026

Die Teilnahme an der RoboCupJunior-Europameisterschaft in Wien wurde für das Team „Skarlax“ des Albert-Einstein-Gymnasiums zu einem herausragenden Erfolg. Inmitten starker internationaler Konkurrenz überzeugten die jungen Robotik-Talente (Lars K., Stufe Q1 und Quentin S., Klasse 9) mit technischem Können, Teamgeist und Nervenstärke. Gemeinsam mit dem slowakischen Team „Spesare“ sicherten sie sich den Sieg in der prestigeträchtigen SuperTeam Challenge.

Bei diesem Wettbewerb müssen jeweils zwei Teams aus unterschiedlichen Ländern mit ihren Robotern gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen. In diesem Jahr bestand die Herausforderung darin, ein Labyrinth zu erkunden und verschiedene „Opfer“ zu lokalisieren. Der Maze-Roboter des AEG-Teams übernahm die Erkundung des Parcours und identifizierte die Art sowie die Position der Opfer. Diese Informationen wurden anschließend an den Roboter des slowakischen Teams übermittelt. Dessen Aufgabe war es, entsprechende Kugeln an den richtigen Stellen im Labyrinth zu platzieren.

Die größte Herausforderung bestand zunächst darin, eine funktionierende Kommunikation zwischen den beiden Robotern aufzubauen. Daher arbeiteten die Teams bis spät in den Abend gemeinsam an technischen Lösungen. Der Einsatz zahlte sich aus: Dank hervorragender Zusammenarbeit und erfolgreicher Kommunikation gelang am letzten Wettbewerbstag der verdiente Sieg in der SuperTeam Challenge. Während des gesamten mehrtägigen Wettbewerbs arbeiteten die beiden Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums mit großem Engagement an der Optimierung ihres Roboters. Dieser muss autonom durch ein Labyrinth mit zahlreichen Hindernissen navigieren und dabei unterschiedliche Opfer in Form griechischer Buchstaben und farbiger Kreise mithilfe von Sensoren und Kameras erkennen.  Darüber hinaus musste das Team im Vorfeld ein 10seitiges Paper erstellen, das die technischen Details, die Programmierung den Bau sowie die Planung des Projektes dokumentierte. Für diese Arbeit erhielt das Team den 2. Platz.

Neben dem Wettbewerb blieb den Teilnehmern auch Zeit, die beeindruckende Stadt Wien kennenzulernen. Mit vielen neuen Erfahrungen, internationalen Kontakten und großer Motivation kehrte das Team schließlich nach Hause zurück. Für die kommende Saison planen die Schüler, ihren Roboter in wesentlichen Teilen neu zu entwickeln. Da die Wettbewerbsregeln jedes Jahr angepasst werden, sollen neue Sensoren, Platinen und Prozessoren zum Einsatz kommen. Um diese Ideen umzusetzen und auch künftig auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich antreten zu können, freut sich das Team über jede Form der finanziellen Unterstützung.

Weitere Informationen zum Team, zum Roboter und zum Wettbewerb finden Interessierte bei

https://www.skarlax.de/robotics/index.html